Häufig gestellte Fragen

Hier bieten wir Antworten auf häufig gestellte Fragen. Benutzen Sie das u.a. Formular um uns eine Frage zu stellen, wir werden diese ggfls. hier veröffentlichen. Individuelle Fragen können Sie uns direkt stellen.

Vermisst mich mein Hund, wenn er in der Hundepension ist?

Im Normalfall sind Hunde Neuem gegenüber aufgeschlossen. Wenn Ihr Liebling zu uns kommt, dann erhält er von Anfang an viel Aufmerksamkeit bei uns und fühlt sich deshalb schnell im Mittelpunkt stehend. Dabei vergisst er im Regelfall, dass er woanders ist. Während des Aufenthaltes gibt es täglich viel zu tun, wobei die gemeinsamen Hundespaziergänge ja eher ein spannendes Erlebnis für Ihren Vierbeiner sind. Zudem können Sie auch ein Lehrprogramm buchen, damit Ihr Liebling sich auch noch entsprechend weiterbildet. Er wird sich freuen, Ihnen sein Können beim Wiedersehen zu zeigen.

Wie kann ich meinem Hund das Bellen zu Hause abgewöhnen?

Andauerndes Bellen wird häufig dadurch ausgelöst, dass der Hund das Bellen mit positiven Ereignissen verknüpft hat (z.B. der Besitzer kommt zurück).
Dafür gibt es Lösungen, die wir Ihnen gerne anbieten.

Ich tue mich schwer Zeit zu finden für die regelmäßigen Hundekurstermine, was kann ich tun?

In diesem Fall, sind wir für Sie da, wenn Sie entsprechend Zeit haben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Kondition (Ruhe) des Hundehalters für den Lernerfolg entscheidend ist. Wenn Sie selbst unter Druck stehen, dann wird Ihr Hund entsprechend darauf reagieren. Also nehmen Sie sich Zeit (Wochenende ?) und vereinbaren Sie mit uns individuelle Trainingstermine.

Wann soll man mit der Ausbildung beginnen?

Sobald das Tier bei mir zu Hause ist soll mit der Ausbildung begonnen werden. Denn in den ersten Lebenswochen ist der Welpe besonders leicht zu erziehen. Ein Hund sollte kommen wenn ich rufe, ruhig an der Leine gehen und liegen bleiben.

Autofahren - Was tun, wenn er kein Auto mag?

Wenn er Angst hat, trösten Sie ihn nicht, sondern heben Sie ihn kurzerhand auf seinen Platz, loben ihn und heißen ihn "Sitz". Er muss ruhig dort bleiben, auch während der Fahrt. Wird er unruhig, jault, knabbert etwas an, streng zurechtweisen und "Sitz" machen lassen. Sobald er eine Zeitlang ruhig war, stehenbleiben, ins Freie gehen und ein tolles Spiel spielen oder ein Leckerli geben. Auf diese Weise lernt er: Autos transportieren mich zu einem angenehmen Abenteuer. Aber nur, wenn ich mich im Auto ruhig und ordentlich benehme.

Bad in Heu, Stroh oder auch Mist?

Warum wälzen sich Hunde so gern in Stroh, Heu und Gras, leider auch in Dung und Mist? Wenn deutliches Schubbern (meist mit dem Gesicht) mit im Spiel ist, wollen sie sich mit dem Geruch der Reibefläche behaften, den sie als angenehm empfinden. Möglicherweise ist das ein Relikt aus der Beutetierzeit. Ein Hund, der nach Heu riecht, wird vom witternden Wild nicht wahrgenommen. Manche Forscher glauben auch, Hunde wollten den Geruch mit nach Hause (in den Bau) nehmen. Im Laufe der Evolution ist das Wälzen zum Ritual geworden und für den Hund mit Wohlgefühl verbunden. Sie sollten ihn deswegen nicht ausschimpfen, sondern lieber duschen.

Hund mag nicht alleine zu Hause bleiben.

Ein Hund, der Angst hat, alleine zu Hause zu bleiben, kann leicht geheilt werden. Schenken Sie ihm einen festen eigenen Warteplatz, den er immer aufsuchen soll, wenn er seine Ruhe haben will. Das kann ein überdachtes Körbchen sein, eine kleine Hütte, eine Decke, die in einem Winkel liegt, also an zwei Seiten eine Wand hat. Sie können auch einen Sessel oder einen Teil des Sofas (was wir übrigens nicht empfehlen) zum Warteplatz deklarieren. Allerdings nur dann, wenn Ihr Hund diesen Platz anstandslos verlässt, wenn Sie da sind. Hunde begreifen sehr schnell, dass sie nur dann ein Sofa, Bett oder einen Sessel "besetzen" dürfen, wenn ihre Menschen außer Haus sind, und fühlen sich dort sicher.

Gemeinsam entdecken

Wenn Sie mit Ihrem Hund Spazieren gehen, sollten Sie ihn auf "Entdeckungen" wie einen Ameisenhügel, einen Tannenzapfen, ein Geräusch im Holzstapel hinweisen - durch Gesten und offen gezeigtes Interesse. Rufen Sie dabei ruhig "Schau!", um die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich zu lenken. Und staunen Sie deutlich, wenn Ihr Hund Sie auf etwas aufmerksam macht. Auf diese Weise werden Sie beide zum Expeditionsteam, und Ihr Hund kommt gar nicht auf "falsche Gedanken". Auf diese Weise erziehen Sie ihn zum "In Ihrer Nähe bleiben", ohne ihn dazu zwingen zu müssen. Und für ihn gibt es nichts Tolleres, als sich mit Ihnen zu beschäftigen.

Mit dem Hund im Ausland

In verschiedenen Ländern gelten Vorschriften für die Einfuhr von Hunden und Katzen. Sie dienen dem Schutz vor Einschleppung von Krankheiten, insbesondere der Tollwut. Häufig genügt der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Tollwut, für manche Länder sind jedoch zusätzliche Formalitäten zu beachten. Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig (etwa 4 Monate) vor Antritt Ihrer Reise. Ihr Tierarzt hält für Sie eine kleine Broschüre bereit, in der die Einfuhrbestimmungen der beliebtesten Reiseländer aufgelistet sind - Ihr Tierarzt berät Sie Ihr gerne.

Pfützen sind KEIN Trinkwasser

Nach einer längeren Hitzewelle sollten Sie einem Hund nicht erlauben, aus Pfützen oder sehr seichten Gewässern zu schlabbern: Botulismus-Gefahr! Jeder Hochsommer fordert vor allem Opfer bei Wasservögeln durch diesen Erreger, der nur in sehr warmem Wasser gedeiht. In warmen Süßgewässern "blühen" aber auch andere Erreger wie Kolibakterien richtig auf. Daran stirbt kein Hund, aber er wird tagelang von Durchfall geplagt. Stilles Wasser aus der Flasche ist eine Alternative, wenn Sie ganz sicher gehen wollen, z.B. in sehr heißen Urlaubsgebieten.

Prägungsphase beim Hund

Bis etwa zur 12. Lebenswoche lernen Welpen, was im Leben normal ist. Alles, was sie in dieser Phase erleben, ordnen sie automatisch als Alltag ein. Deshalb ist es so wichtig, einen jungen Hund mit möglichst vielen Menschen, Tieren und Objekten zusammenzubringen, damit er diese später weder fürchtet noch hasst. Laden Sie also junge und ältere Leute zu sich ein, zeigen Sie Ihrem Hund Fahrräder, Kinderwagen und Jogger. Hunde, die in ihrer frühen Jugend niemals Babies oder Kinder erlebt haben, werden meistens sehr nervös, wenn sie als Erwachsene zum ersten Mal mit Kindern konfrontiert werden.

Rüde oder Hündin?

Hündinnen gelten allgemein als leichtführiger und besser zu erziehen, Rüden als starrköpfiger und für erfahrene Halter geeignet. Hündinnen sind häuslicher als ihre gern streunenden männlichen Pendants. Aber sie machen zweimal jährlich während der Hitze auch oft Probleme, den dann haben sie tatsächlich nur eins im Sinn: einen oder mehrere Rüden. Viele Mediziner empfehlen eine frühzeitige Kastration, auch aus medizinischen Gründen. Die gefürchtete Gebärmutterentzündung, die oft unheilbar ist, lässt sich durch Kastration ausschließen. Nebeneffekt ist noch größere Häuslichkeit.

Radfahren mit dem Hund

Für viele Hunde ein rasante Alternative zum Spaziergang. Man muss nur wissen, wie´s geht... Wichtig ist es, seinen Vierbeiner langsam ans Fahrradfahren zu gewöhnen und die Strecke ganz allmählich zu verlängern. Der Hund muss immer rechts (!) auf der dem Verkehr abgewandten Seite laufen. Man kann auch kleine Hunde auf kürzeren Strecken neben dem Rad laufen lassen. Falls Sie Hilfe brauchen beim Radfahren mit dem Hund, helfen wir Ihnen natürlich gerne weiter.

Warum hecheln Hunde?

Ein Hund besitzt kaum Schweißdrüsen, deswegen nutzt er, wenn es heiß ist, die durch den offenen Rachen und der Flatterzunge entstehende Verdunstungsfeuchtigkeit, um die körpereigene Temperatur zu halten. Sie hecheln aber auch um mehr Luft und Sauerstoff in die Lungen zu pumpen. z.B. wenn sie sich aufregen, Höchstleistungen vollbringen und Schmerzen haben. Dickfellige Hunde hecheln natürlich mehr als ihre dünnhäutigen Artgenossen.

Flohhalsband und Wasser

Denken Sie dran, dass Ungezieferhalsbänder nur deshalb wirken, weil sie ständig winzige Mengen Gift abgeben. Wenn Ihr Hund eine echte Wasserratte ist, sollte er ohne diese Halsbänder schwimmen, denn die Gifte gelangen ins Wasser und können - bei vielen Hunden - die Wasserfauna empfindlich stören. Außerdem verliert das Band nach dem Bad einen Großteil seiner Wirkung, weil es ausgespült ist. Badende Hunde sollten ohnehin so wenig "Chemie" wie möglich an ihrem Körper haben, denn auch Puder, Sprays und Salben bleiben im Wasser.

Bergtouren mit dem Hund

Hunde sind sehr gute Bergsteiger, solange sie nicht wirklich kraxeln müssen. Trotzdem sollten Sie bei steilen Bergtouren auf engen Wegen Ihren Hund nie von der Leine lassen, denn er könnte von Geröll nach unten gerissen werden oder - abgelenkt von Gämse oder Almvieh - die Konzentration verlieren. Am besten geeignet für Bergtouren sind Brustgeschirre, die im Notfall nicht den Hals abschnüren, sondern das Ruckgewicht auf die ganze Brust verlagern. In den meisten Gondeln dürfen Hunde mit, auch die Lifte gestatten Hunde, solange diese noch mit Herrchen auf dem Schoße fahren können.

Wie sieht das Gebiss eines Hundes aus?

Das bleibende Gebiss eines Hundes hat 42 Zähne. In jeder Kieferhälfte befinden sich 3 Schneidezähne, 1 Eck- oder Hakenzahn, 4 vordere Backenzähne, 2 hintere Backenzähne im Oberkiefer und 3 hintere Backenzähne im Unterkiefer .

Leinenpflicht oder nicht?

Die Landesgesetze für die Pflicht den Hund an der Leine zu führen bzw. ihn mit einem Beißkorb abzusichern sind unterschiedlich. Zusätzlich hat jede Gemeinde bzw. Stadt die Möglichkeit, diese Regelung individuell zu gestalten. Informationen zu den  jeweiligen Bestimmungen erhalten Sie am besten beim betreffenden Gemeindeamt bzw. Magistrat. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Ihres Hundes sollten Sie Ihren Hund immer an die Leine nehmen, wenn Sie auf öffentlichen Plätzen (Park, Stadt, Wald,...) unterwegs sind.

Zeckenimpfung (Borreliose) bei Hunden

Durch die warmen Winter steigt die Verbreitung von Zecken besonders an. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, Ihren Hund gegen Borreliose zu impfen. Besonders häufig befinden sich Zecken in Thujenhecken oder Ähnlichem im Garten. Die Zecken-Borreliose ist eine vor allem chronisch verlaufende, schwierig zu diagnostizierende, bakterielle Infektionskrankheit beim Hund. In der Regel haben die Tiere Fieber, vielleicht auch eine rote Stelle an der Bissstelle. In der Folge kann es zu einer Gelenksinfektion oder zu einer Infektion des Zentralnervensystems kommen. Das Problem ist, dass, wenn man die Borrelien zu spät behandelt, ein Gelenk durch die Entzündung so geschädigt werden kann, dass es nie wieder funktionsfähig wird.

Hunde lindern Allergierisiko bei Kindern

Deutsche Wissenschaftler haben 10 Jahre lang Kinder beobachtet und somit herausgefunden, dass Kinder, die mit einem Hund zusammenleben, weniger empfindlich auf das Einatmen von Pollen und Allergenen reagieren. Allergikerfamilien ist es jedoch trotzdem nicht zu empfehlen, sich einen Hund anzuschaffen.

Was muss ich machen, um meinen Hund mit in den Urlaub nehmen zu dürfen?

Für Urlaubsreisen mit dem Hund innerhalb der EU sind der blaue EU-Heimtierausweis, eine gültige Tollwutimpfung sowie ein Mikrochip oder eine deutlich erkennbare Tätowierung vorausgesetzt. Großbritannien, Malta, Irland und Schweden verlangen außerdem eine Titrierung von Antikörpern (ein Test, mit dem die Wirksamkeit der Impfung nachgewiesen werden kann). Für eine Reise nach Finnland wird zusätzlich eine Bandwurmbehandlung vor der Einreise vorausgesetzt.
Generell sollten Sie Ihrem Hund keine zu langen Auto-, Zug- oder Flugreisen zumuten. Sie bedeuten sehr großen Stress für Ihren Hund. Wir nehmen Ihren Hund gerne in unserer Hundepension auf während Sie auf Urlaub sind.

Wie verhalte ich mich bei Konfrontationen und Rauferein zwischen Hunden?

Grundsätzlich ist zu beachten, dass man seinen Hund an die Leine nehmen soll, wenn man anderen Hunden begegnet. Im Fall einer Rauferei zwischen Hunden sollte man sehr vorsichtig sein, was das Eingreifen in das Geschehen betrifft, damit man nicht selbst zum Opfer wird. Hierbei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: entweder man lässt die Hunde selbst die Rauferei austragen und mischt sich nicht ein oder man versucht die raufenden Tiere mittels des Einsatzes von Pfefferspray zu trennen. Jedoch gilt äußerste Vorsicht bei Rauferein zwischen Hunden, damit man nicht selbst verletzt wird.

Winterspaziergang mit dem Hund

Wichtig ist, dass der Hund nicht friert. Deshalb sollte er ständig in Bewegung sein und nicht zu lange in der Kälte liegen oder sitzen müssen. Geschorene und kälteanfällige Hunde, als auch Hunde mit Gelenkserkrankungen sollten mit einem Mäntelchen geschützt werden. Normalerweise reicht der natürliche Kälteschutz durch das Fell, egal ob Kurz- oder Langhaar, aus.
Nach dem Spaziergang ist es wichtig etwaige Eisklumpen aus den Zehenzwischenräumen des Hundes zu entfernen und die Pfoten zu reinigen. Somit wird verhindert, dass der Hund Salz- und Splitrückstände von den Pfoten lecken kann.
Schließlich ist beim Spaziergang darauf zu achten, dass der Hund keinen Schnee frisst, da dies zu Magen- und Darmerkrankungen führen kann. Durchfall, Fieber und ähnliche Symptome sind die Folge.